Naturgegebenes

Oder weshalb niemandem Land gehört


Im Konzept des KONSENS.ME gilt das, was die Natur gegeben hat, als allgemeines Gut. Das heißt, das Land, Grund und Boden allen gehört. Wer es für sich nutzen möchte, für seine private Wertschöpfung, hat allen Menschen dafür Pacht zu leisten. Ebenso sind alle Bodenschätze im Eigentum aller Menschen und auch der Erlös daraus ist allen Menschen zuzuschreiben.

Das Konzept, dass natürliche Ressourcen allen Menschen gehören, unabhängig von nationalen Grenzen, ist ein wichtiger Ansatz, um Frieden zu fördern. Oftmals werden Ländergrenzen von machtvollen Zentren definiert, die die Verteilung und den Zugang zu natürlichen Ressourcen kontrollieren. Dies kann zu Armut führen, insbesondere wenn der Verkauf von Bodenschätzen wenigen Reichtum bringt, während andere dafür zahlen und ärmer werden.

Die Ausbeutung von Bodenschätzen trägt in der Tat zur Verarmung vieler Gemeinschaften bei. Wenn jedoch natürliche Ressourcen als gemeinsames Erbe der Menschheit betrachtet werden, könnte dies dazu beitragen, die negativen Auswirkungen der Monopolstellung in der Ressourcennutzung zu verringern. Durch die Förderung globaler Verantwortung und den gemeinsamen Zugang zu natürlichen Ressourcen werden fairere und nachhaltigere Nutzungsformen entwickelt, die allen Menschen zugutekommen.

Im Konzept des KONSENS.ME definiert die Welt-Gemeinschaften durch ihre Menschen und dem Markt den Wert der Pacht oder den der jeweiligen Bodenschätze. Es braucht hier den Markt, weil der Mensch an sich bequem ist und daher fortwährend nach Erleichterung in Bezug zur Wertschöpfung strebt.


In diesem Konzept wird also die wechselseitige Interaktion zwischen den Gemeinschaften und dem Markt hervorgehoben. Die Gemeinschaften, bestehend aus ihren Menschen, sind maßgeblich an der Festlegung des Werts von Pacht und Bodenschätzen beteiligt. Gleichzeitig sorgt der Markt als Mechanismus für den Austausch und Verkauf dieser Ressourcen dafür, dass die Bedürfnisse der Gemeinschaften und der Menschen erfüllt werden.

Der Einbezug des Marktes in diesen Prozess ist von großer Bedeutung, da er dazu beiträgt, dass die natürlichen Neigungen des Menschen zur Bequemlichkeit und dem Streben nach Effizienz in Bezug auf Wertschöpfung berücksichtigt werden. Somit trägt der Markt als Instrument zur Steigerung der Effizienz und Verbesserung der Lebensbedingungen bei, indem er den Austausch und die Nutzung von Ressourcen erleichtert.


Ein Kommentar zu „Naturgegebenes“

  1. Tja, ich bin da voll Eurer Meinung.

    Mein Name ist Lothar Müller. Ich komme aus Deutschland und lebe hier in Peru. Da ist es sehr diffizil in dieser Richtung.

    Trotz allem bin ich dabei ein grösseres Projekt vorzubereiten, in dem unter Einbeziehung der Landbevölkerung, auch der Indigenen, zusätzliche EInkommen geschaffen werden können. Die Produkte, die daraus einstehen, sind so umweltfreundlich wie irgendwie möglich und können im Idealfall kompostiert werden. Das ist mein Ziel. Es ist mindestens eine namhafte Uni in Peru mit dabei, eine Uni und eine Naturfaserorganisation in Deutschland und einige andere Partner.

    Es ist absolut reproduzierbar auf andere Regionen und Länder.

    Das Gesamtpotential ist immens.

    Welche internationale Organisation könnte das unterstützen?

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